Achtsamkeit und emotionale Intelligenz für Lehrer•innen und Schulleiter•innen

Man kann nicht tun, was man will, wenn man nicht weiß, was man tut.

Moshé Feldenkrais

Zu wissen, was man tut, wie man es tut und woher dies kommt, ist ein Ausweis von emotionaler Intelligenz. Emotionale Intelligenz bezieht sich auf gerade diesen Bereich unseres Daseins, der allen rationalen und uns selbstverständlichen Handlungen und Begegnungenzugrunde liegt.

Die emotionalen Zentrenunseres Gehirns lernen durch Erfahrung. Deshalb läßt sich unser Verhalten nichtdurch besseres Wissen, Tipps und Tricks so einfach verändern. Die Entfaltung von emotionaler Intelligenz fördert die Fähigkeit, sowohl mit den eigenen Emotionen, Vorstellungen und Eigenheiten als auch mit denen anderer, nicht nur in ihrer beruflichen Rolle, in Krisensituationen, bei starken Belastungen oder in Veränderungsprozessen mit mehr Selbst- Bewußtheit und mit mehr Weitsicht umzugehen.

Um den Kontakt mit diesen Schichten unseres Seins herzustellen, bietet sich der Körper selbst an, denn der Körper ist der Ort, an dem sich das Leben abspielt. Der Königsweg, um zum Körper Zugang zu finden, ist Achtsamkeit.

Achtsamkeit ist eine Methode der Geistesschulung, die in den östlichen Weisheitslehren seit Jahrtausenden praktiziert und gelehrt wird. Sie ist heute sowohl in der Neurowissenschaft als auch in der Streßbewältigung, in der Medizin und im Coaching hochaktuell.

Sie erlernen Techniken, mehr Distanz zum gegenwärtigen Erleben und zu automatischen Reaktionen aufzubauen, z. B. im Umgang mit Kolleg•innen oder Schüler•innen. Je mehr Sie bemerken, was Sie tun, desto mehr können Sie tun, was Sie wollen. Sie selbst gehen in Führung.

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